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Mehr Tempo bei Schul-Digitalisierung

Digitalisierung

Oberbürgermeister Martin Horn hat richtigerweise ein Amt für Digitalisierung angestoßen und dabei die volle Unterstützung der FDP-Stadträte erhalten, damit die Verwaltung über die nötige personelle Ausstattung und Durchsetzungskraft verfügt, um dieses bedeutsame Thema mit der nötigen Energie voranzubringen und den gesellschaftlichen Wandel zu begleiten.

Jetzt soll es aber nach der Vorstellung der Verwaltung bis zu 10 Jahre dauern, die Schulen in Freiburg überhaupt mit der erforderlichen Infrastruktur und Technik auszustatten. Das ist aus Sicht der FDP Stadträte inakzeptabel und so nicht hinnehmbar. Das hieße nichts anderes, als dass viele Schülerinnen und Schüler, die dieses Jahr in die Schule kommen, ihr ganzes Schulleben lang nicht in den Genuss einer um digitale Bausteine ergänzten Bildung kommen.

Ebenso wäre es ein Affront für all die Lehrerinnen und Lehrer an den Schulen, die mit Hochdruck an medienpädagogischen Konzepten gearbeitet haben, um den Unterricht zu modernisieren und auf die neue Situation auszulegen, und die jetzt mitansehen müssen, wie manches davon in den Schubladen vergammeln soll, weil die Stadt sich Zeit lässt und der Digitalisierung nicht die nötige Priorität einräumt.

Ein hochmodernes Bildungssystem aber, das die Schülerinnen und Schüler auf neuen digitalen Wegen, beispielsweise durch mediengestütztes kollaboratives Lernen, voranbringt, ist die Grundlage für den Erfolg unserer Gesellschaft. Andernfalls geraten wir schnell ins Hintertreffen auch gegenüber anderen Ländern, die uns an der Stelle längst überholt haben.

Daher werden die FDP Stadträte im Gemeinderat einfordern, dass auf die Worte beim Thema Digitalisierung nun auch Taten folgen müssen und die Anliegen der Schulen nicht auf die lange Bank geschoben werden.

 

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