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Wenn der Berg rutscht

Den Freiburger Bürgern dürfte seit dem Frühjahr das Thema Bergrutsch bekannt sein. Nicht nur im Höllental begab sich der Berg talwärts, sondern auch in St. Georgen sorgte ein Böschungsabbruch für eingeschränkten Bahnverkehr zwischen Freiburg und Basel.

 

Was wenigen bekannt sein dürfte, dass es bereits im September 2015 auf dem Grünanlagenweg zwischen dem Restaurant Dattler und dem Greiffenegg Schlössle einen Böschungsabbruch gab. Der Weg wurde daraufhin einfach gesperrt. Erst im Februar 2016 gab es ein Gutachten, nachdem der Betreiber des Greiffenegg-Schlössle mit Nachdruck darum bat. Ein Provisorium wurde erst errichtet, als das Schlossbergfest näher rückte. Es ist über ein Jahr vergangen, bis die Beschlussvorlage zur Sicherung der Wegverbindung und Feuerwehrzufahrt zum Greiffenegg Schlössle dem Gemeinderat vorgelegt wurde.

 

Patrick Evers: „So viel Zeit zu verlieren, vom Böschungsabbruch, über das Gutachten bis zur Maßnahmenergreifung ist nicht akzeptabel. Die im Notfall notwendige Zufahrt für Rettungsfahrzeuge ist seit über einem Jahr nicht hinreichend gesichert. Ferner stellt der aktuelle Zustand, für das auf Erbpacht der Stadt Freiburg betriebene Greiffenegg Schlössle, eine erhebliche Behinderung dar. Das Restaurant ist schließlich ein beliebter Treffpunkt für Freiburger und Touristen. Die Frage sei an dieser Stelle erlaubt, ob man tatsächlich Gutachten für Offensichtliches benötigt, statt sofort in die Planung zu gehen. Hier hat man in der Verwaltung Zeit unnötig verstreichen lassen. Zum Glück ist bisher nichts passiert! Aber darauf zu vertrauen, sollte nicht Motto der Verwaltung sein!“

 

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