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Wohnungsbau in Freiburg. Hat der Wahnsinn Methode?

Die Stadt Freiburg hinkt dem selbstgenannten Ziel, 1.000 Wohnungen im Jahr zu bauen, deutlich hinterher.  Dass dem Wohnungsproblem und den steigenden Mieten in Freiburg nur durch Neubau von Wohnungen entgegengetreten werden kann, haben wir schon oft genug proklamiert und setzen uns dafür vehement ein.

Wie jetzt unlängst bekannt wurde, hängt auch das Wohnquartier Gutleutmatten deutlich hinter dem Zeitplan zurück. Baugemeinschaften fühlen sich von der Stadtverwaltung ausgebremst. (BZ 07.04.2015). Zum einen werden also zu wenig Wohnungen gebaut, zum anderen verabschieden sich Baugemeinschaften von Bauprojekten, da die „Rahmenbedingungen mehr als grenzwertig sind“. Es drängt sich die Frage auf, ob die Stadtverwaltung bewusst versucht, Wohnungsbau zu verhindern. Wenn man dann noch Protest-Plakate am Straßenrand liest, dass Freiburg Natur zu Betonwüsten umwandeln will, kann man nur noch den Kopf schütteln, wie mit weniger betuchten Mitbürgern umgegangen wird. Die Natur hat ein Recht auf Natur, aber der Mensch kein Recht auf angemessenen Wohnraum und Mieten.

Patrick Evers: „Wie man in Freiburg auf diese Art und Weise sozial schwächere Menschen behandelt, ist mehr als unerträglich. Das Signal an die Bürger lautet doch: Wer reich ist bekommt mehr, wer arm ist soll gehen...So kann man mit Bürger nicht umgehen, wenn man soziale Konflikte vermeiden will.“

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