News Reader

  • FDP Stadträte
  • News
  • Kinderrechte scheitern an Bürokratie. Der 24-Stunden-Lauf für Kinderrechte ist zu erfolgreich.

Kinderrechte scheitern an Bürokratie. Der 24-Stunden-Lauf für Kinderrechte ist zu erfolgreich.

Unglaublich, was am 18. Februar in der Badischen-Zeitung veröffentlicht wurde: Der 24-Stunden-Lauf für Kinderrechte findet in diesem Jahr nicht statt. Die Veranstaltung ist zu erfolgreich, so dass diese vom Kinderbüro nicht mehr organisiert werden kann. So war es in der BZ zu lesen. Das ist kein schlechter Scherz, sondern bitterer Ernst.

 

Patrick Evers fasst trefflich zusammen: „Schon seit Jahren war abzusehen, dass die wirklich gute Idee dieses Laufes mit viel Aufwand und Organisation verbunden ist und dass das Kinderbüro dies alleine nicht stemmen kann. Nicht ohne Grund musste sich der Kinderschutzbund als Mitorganisator aus Kapazitätsgründen zurückziehen, jedoch nicht als Teilnehmer“.

 

Das Kinderbüro hat eine vortreffliche Arbeit geleistet und den 24-Stunden-Lauf ins Leben gerufen. Ferner ist die Leiterin des Kinderbüros tagtäglich mit anderen Aufgaben vollends ausgelastet. Die 75%-Stelle zu einer 100%-Stelle umzuwandeln, um die Organisation dennoch zu stemmen, wurde von der Bürgermeisterin Frau Stuchlik abgelehnt.

 

Patrick Evers weiter: „Statt den Wert des Laufes zu erhalten, wurde er aus Kurzsichtigkeit und falsch platzierter Haushaltsdisziplin gestrichen. Das allgemeine ehrenamtliche Engagement, beispielsweise des Eisenbahner-Sportvereins, wurde nur unzureichend wertgeschätzt. Auch hier hätte durchaus für die Zukunft ein Honorierung Lösungen schaffen können. Mittel und Wege gibt es immer. Man muss es nur wollen. Es wäre so leicht gewesen, von der Problem-Ebene auf die Lösungs-Ebene zu wechsel und über die Mauern des Rathauses hinaus zu blicken. Warum nicht für die Organisation des Laufes auf Zeit eine Person beauftragen, die den Lauf professionell und vor allen Dingen im Sinne der Kinder(-Rechte) auf die Beine stellt? Wenn sich jemand an der Bezahlung dieser Person stört, sei die Frage gestattet, worum es eigentlich geht. Um die Kinderrechte oder persönliche Eitelkeiten. Es ist einfach nur peinlich, welches Zeichen die Stadtverwaltung hier den betroffenen Kindern signalisiert. Die FDP fordert, das Kinderbüro zu entlasten und das Event im Sinne der Kinder nicht sterben zu lassen!“

Zurück