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Gärtnern in Freiburg

Die FDP-Stadträte begrüßen die Entwicklung des Zukunftsprojektes „Gärtnern in Freiburg“. Seit über hundert Jahren gibt es in Städten Kleingärtenanlagen für Menschen, die über keinen eigenen Garten in ihrem Haus verfügen. 

Kleingärten sind Freiräume und wertvolle Naherholungsräume, die den Bedürfnissen der Menschen in der Stadt nach eigener gärtnerischer Betätigung Rechnung tragen. Mit jedem Beet wird wieder ein Stück Natur in die Stadt geholt. Gärten sind Orte, an denen gesunde Lebensmittel angebaut sowie Natur und Erholung im Freien erfahrbar gemacht werden. Kinder helfen sehr gerne im Garten und erfahren dabei vor allem, dass Salat, Gemüse und Obst nicht nur aus dem Supermarkt kommen. Das Bepflanzen eines eigenen kleinen Beetes, auf dem sie erleben, wie die Pflanzen wachsen, ist spannend und sensibilisiert für die Natur und die Bedeutung der Produktion von Lebensmitteln. 

FDP-Stadtrat Sascha Fiek: „Urbaner Gartenbau auf kleinräumigen städtischen Flächen sowie Urban Farming in Gemeinschaftsgärten liegen voll im Trend und bereichern das städtische Leben vieler Menschen. Daher müssen bestehende Flächen grundsätzlich erhalten und neue Flächen bereitgestellt werden. Insbesondere auch im neuen Stadtteil Dietenbach sollte das Bedürfnis nach Gärtnern mitten in der Stadt befriedigt werden. Ebenso lassen sich hier wie auch an anderer Stelle neue Akzente setzen, wenn man beispielsweise künftig Hausdächer in die Begrünung mit einbezieht. Da einige Flächen für Kleingärten in Konkurrenz zu dringend benötigter Wohnraumbebauung stehen, werden wir unseren Fokus allerdings auch darauf legen müssen, neue und gut erreichbare Flächen für kleinteilige Gartenanlagen an der Peripherie zu entwickeln als Ausgleich für den Entfall innerstädtischer Flächen.“

Bildnachweis: Von Burkhard Mücke [CC BY-SA 4.0  (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], from Wikimedia Commons

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