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Die erste Fraktion im neuen Freiburger Gemeinderat steht

Christoph Glück, Sascha Fiek (Fraktionsvorsitzender) und Franco Orlando (stellv. Fraktionsvorsitzender)
Christoph Glück, Sascha Fiek (Fraktionsvorsitzender) und Franco Orlando (stellv. Fraktionsvorsitzender)

Die Einigung ist perfekt: als erste Koalition im Gemeinderat haben sich die Freien Demokraten und die Bürger für Freiburg zusammengeschlossen. Das dynamische Stadtrat-Trio will damit auch für andere Listen ein deutliches Signal setzen.

Damit erreichen die drei Stadträte Sascha Fiek, Christoph Glück und Franco Orlando Fraktionsstärke und haben erwartungsgemäß den Reigen der Fraktionsbildungen eröffnet. Vorsitzender wird Sascha Fiek, während Neu-Stadtrat Franco Orlando stellvertretender Fraktionsvorsitzender wird. 

Mit der schnellen Unterzeichnung des Koalitionsvertrages bei der Pressekonferenz am Dienstag im Gasthaus Zum Roten Bären hat das neue Bündnis ein Zeichen von Klarheit und Stärke signalisiert und die künftige Zusammenarbeit für die kommenden fünf Jahre bekanntgegeben. Schon im Wahlkampf hatte sich gezeigt, dass die Übereinstimmungen sehr groß sind und davon auszugehen ist, dass beide Seiten an einem Strang werden ziehen können.

Sascha Fiek berichtet von sehr vielen inhaltlichen Schnittmengen in der neuen Fraktion, welche sich schnell abgezeichnet hat: "Wir sehen uns als Kraft der politischen Mitte und wollen uns pragmatisch für ein weltoffenes, liberales und progressives Freiburg einsetzen, in dem Extremismus keinen Platz hat. Freiburgs Entwicklung hin zu mehr Nachhaltigkeit, wirtschaftlicher Vernunft und einem sorgsamen Umgang mit finanziellen Ressourcen liegt uns sehr am Herzen."

Es herrscht ein großes Vertrauensverhältnis untereinander, welches von einer hohen gegenseitigen Wertschätzung geprägt ist. "Wir kennen, schätzen und begleiten uns schon seit über 20 Jahren, die Verhandlungen nach der Wahl verliefen in
vertrauensvoller Atmosphäre und es war schnell klar, dass man sich auf einen gemeinsamen Weg begeben möchte", so Stellvertreter Franco Orlando, der zum Schmunzeln aller Anwesenden einen exakt 20 Jahre alten Zeitungsartikel aus dem Jahre 1999 mitgebracht hatte, in dem damals schon über eine "wilde Koalition" spekuliert wurde.

Christoph Glück, Dehoga-Vorsitzender in Freiburg, sieht bei den drei neuen Räten, die allesamt in Freiburg als Unternehmer Verantwortung für kleine und mittlere Betriebe übernehmen, eine hohe Wirtschaftskompetenz. Im Portfolio befinden sich neben den großen Themen wie der schnellen Schaffung von mehr Wohnraum auch eine aktive Wirtschaftsförderung sowie der Wunsch zu einer liberalen Fest- und Feierkultur und das Bekenntnis zu einem soliden Haushalt.

Für das Trio ist auch der auch der Mut, moderne Veränderungsprozesse wie die Digitalisierung sowie die Klima- und Mobilitätswende als Chance zu begreifen, Antrieb und Motivation für die gemeinsame Arbeit. Die Politik der Freien Demokraten/Bürger für Freiburg (FDP/BFF) soll in erster Linie am Gemeinwohl für Freiburg, nicht an Partikularinteressen ausgerichtet und vor allem pragmatisch sein. Die neue Fraktion hat sich diese Woche inhaltlich als eine progressive Kraft der Mitte präsentiert und freut sich zugleich auf eine gute Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen im Gemeinderat, um gemeinsam die großen Herausforderungen Freiburgs zu meistern.

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