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Theater im Theater. Marienbad erhält 250.000 Euro Subvention

Kulturförderung ist wichtig und richtig. Das steht außer Frage. Dass das Freiburger Theater im Marienbad jetzt einen zinslosen Kredit in Höhe von 250.000 Euro erhält, bedarf einer genaueren Betrachtung.

Die Rettung des Theater im Marienbad ist den Stadträten der FDP wichtig. Das Theater ist in Freiburg angesehen, jedoch schon seit vielen Jahren in einer finanziellen Schieflage. Mit Zuschüssen von der Stadt in Höhe von 858.000 Euro ist das Theater eine der am höchsten geförderten freien Kulturinstitutionen in Freiburg. Ein 2011 wurde ein neues Buchhaltungssystem eingeführt, welches die betriebswirtschaftliche Arbeit erleichtern sollte. Gebracht hat es wenig.

Nikolaus von Gayling: „Als Kulturpolitischer Sprecher der FDP Stadträte kämpfe ich für die Erhaltung des Theater im Marienbad. Doch kann die Stadt Freiburg für betriebswirtschaftliche Fehlplanung nicht immer in die Pflicht genommen werden. Wir gehen davon aus, dass es sich hierbei um die letzte Rettungsaktion handelt. Hier ist nun die Stadt in der Pflicht, ein Auge darauf zu haben, damit dies die letzte Rettungsaktion bleibt. Schließlich müssen wir auch anderen Kulturinstitutionen gegenüber glaubhaft bleiben.  Meiner Meinung nach sollten wir auch gerade die Theaterbetriebe fördern, die so gut agieren, dass sie sich auch ohne städtische Mittel über Wasser halten. Nach dem Motto: „Gutes noch besser machen!“ Doch davon gibt es nur ein Theater in Freiburg.“

Nächster „Liberaler Kulturstammtisch“ am Sonntag, 07. Mai 2017 im Konferenzraum des Hotel CENTRAL. Wasserstr. 6, 79098 Freiburg. Thema u.a.: Kultur- und Kunstförderung ohne städtische Finanzmittel.

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