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Klimawandel

In den letzten Wochen erlebte Freiburg erneut einen ungewöhnlich heißen Sommer mit zum Teil sehr bedenklichen Auswirkungen. Wer in dieser Zeit einmal durch das komplett ausgetrocknete Flussbett der Dreisam gewandert ist, hat die enorme Hitze und Trockenheit und deren Folgen hautnah vor Augen geführt bekommen. Es manifestiert sich leider inzwischen ein Trend zu immer häufigeren Extremwetterphänomenen. Es gibt zwar noch keine endgültige wissenschaftliche Gewissheit, dennoch spricht vieles dafür, dass die hohe Frequenz von übermäßig heißen Sommern und außergewöhnlichen Wetterlagen bereits Teil des prognostizierten Klimawandels ist.

Als Kommune werden wir diesen nicht aufhalten können. Aber wir können zum einen mit gutem Beispiel voran gehen und den Klimaschutz ernst nehmen. Wir können uns aber zum anderen auch auf den Wandel einstellen und versuchen, negative Auswirkungen für Menschen, Tiere und Pflanzen so gering wie möglich zu halten. 

Freiburg ist hier seit Jahren aktiv und hat frühzeitig damit begonnen auf die veränderte Situation zu reagieren. FDP-Stadtrat Sascha Fiek meint dazu:  „ Die FDP-Stadträte unterstützen ausdrücklich die Bemühungen darum, Freiburg sozusagen „klimafit“ zu gestalten. Dazu wurden bereits Dutzende von Maßnahmen umgesetzt, begonnen und geplant. Ob Kühlung von Gebäuden, Anlage temporärer Gewässer, Verwendung klimastabiler Baumsorten, Schutz des Grundwassers oder die Begrünung von Dächern, all das sind nur einige wenige Beispiele einer umfangreichen Liste. Diesen Aufgaben müssen wir uns mit dem nötigen Nachdruck widmen, damit Mensch und Natur die Hitzeperioden der Zukunft einigermaßen schadlos durchstehen können.“

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